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Waldbaden zur Stärkung der natürlichen Immunkräfte

29.01.2019. „Wer einen Tag im Wald verbringt, hat sieben Tage lang mehr natürliche Killerzellen im Blut,“ sagt Dr. Qing Li, Umweltimmunologe und Professor an der Nippon Medical School in Tokio.

Dr. Qing Li ist seit 2018 Präsident der Japanischen Gesellschaft für Waldmedizin und zählt zu den wichtigsten Experten für Shinrin Yoku oder Waldbaden. Die Studien von Li haben gezeigt, dass Waldbaden die Lebenskräfte stärkt. Denn unter anderem wirkt es positiv auf unser Immunsystem, erhöht die natürlichen Killerzellen im Blut deutlich, lindert Ängste, hilft den Blutdruck und den Cortisolspiegel (Stresshormon) innerhalb kurzer Zeit zu senken und vieles mehr (weitere Wirkungen siehe auf meiner Homepage).

 

Für Ihr Bad in der Natur einige Tipps von Dr. Quing Li:

  • Mache dir einen Spazier- oder Wanderplan nach deiner persönlichen Konstitution.
  • Du solltest beim Waldbaden nicht müde werden.
  • Wenn du müde wirst, kannst du dich überall und wo du möchtest ausruhen.
  • Wenn du durstig wirst, solltest du Wasser oder Tee trinken, wo immer Du möchtest.
  • Wenn du den ganzen Tag Zeit hast, solltest du mindestens 4 Stunden waldbaden und dabei zu Fuß etwa 5 Kilometer zurücklegen.
  • Wenn du nur einen halben Tag waldbaden möchtest, solltest du mindestens 2 Stunden im Wald bleiben und etwa 2,5 Kilometer zurücklegen.
  • Bitte finde einen Platz im Wald, der dir gefällt.
  • Du kannst dort sitzen und lesen oder einfach nur die schöne Landschaft genießen.
  • Wähle das Waldbaden ganz nach deinen persönlichen Zielen aus.
  • Wenn du möchtest, nimm nach dem Waldbaden ein warmes Bad zu Hause.
  • Wenn du dein Immunsystem steigern willst und somit die Anzahl und Aktivität deiner Killerzellen erhöhen willst, mache ein dreitägiges Waldbad (ca. einmal monatlich, da die erhöhte Aktivität der Killerzellen nach einem 3tägigen Aufenthalt etwa 30 Tage anhält).
  • Wenn du „nur“ Stress reduzieren willst, mache einen Tagesausflug in ein Waldgebiet in deiner Nähe.

 

Bitte beachten Sie:

Wir sind Gäste im Wald. Ein achtsamer Umgang mit allem Lebenden im Wald steht an oberster Stelle.

Respektieren Sie in den Monaten April bis Juni die Brut- und Setzzeit im Wald. Bleiben Sie auf den Wegen.

Betreten Sie keine Feuchtbiotope (sie dienen dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt), Schonungen und Pflanzgärten, gesperrte Bereiche (z.B. bei Holzarbeiten) sowie Gebiete wie zum Beispiel Naturschutzreservate, deren Betreten ausdrücklich verboten ist.

Waldbaden ist eine vorbeugende Maßnahme, um gesund zu bleiben, und ersetzt keine medizinische Behandlung.

 

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